Therapiehunde

Ich bin sehr stolz auf meine zwei Therapie-Gossis




Therapiehunde dienen der Wiederherstellung der Gesundheit, Rehabilitation und Resozialisierung. Sie werden gezielt in der Therapie bei Kindern und Erwachsenen aller Altersgruppen, punktuell oder dauerhaft, in Instiutionen  oder bei Hausbesuchen eingesetzt .


Unsere Ausbildung haben wir bei Isabell Riedling absolviert


FAMILIENMENSCH, TIERFREUNDIN, THERAPIEHUND-EXPERTIN


Wenn man der Frage nachgeht, warum ein Mensch Therapiehunde ausbildet, kann man eine ganze Handvoll Antworten bekommen. Oder nur eine einzige:

Es ist eine Art Bestimmung. Eine logische Konsequenz der eigenen Vita, die von Menschen und Hunden geprägt ist. Von der Liebe zu Mensch und Hund, dem Auf- und Heranziehen, letztlich auch dem Erfahrungsschatz, der sich über Jahre gesammelt hat.

Wenn man mit gleich 5 eigenen Kindern und nochmals mehr Hunden gemeinsam unter einem Dach lebt, teilt man nicht nur Raum und Zeit. Man teilt Freude und Sorgen. Man ist gegenseitig füreinander da. Man erlebt, wie sich Mensch und Hund ergänzen, sich helfen und sich guttun. Es sind Erfahrungen, die weit über theoretisches und angelesenes Wissen hinausgehen.

Genau hier das eigene Talent und die Freude zu erkennen, mit Hunden auch therapeutisch arbeiten zu können, ist etwas Wunderbares.

Mit diesem persönlichen Hintergrund bin ich als Trainer und Ausbilder beim Deutschen Berufsverband für Therapie- und Behindertenbegleithunde (DBTB e.V.) ausgebildet worden. Und auf den Grundlagen und dem Konzept des DBTB habe ich die Lizenz, meine Leistungen professionell anzubieten.


https://the-dog.net/

Meinen Hunden und vor allem mir konnte nichts Besseres geschehen, als die Ausbildung bei dieser wunderbaren Hundekennerin zu absolvieren.

Mit Liebe und Konsequenz hat sie uns über alle Hürden

bis zu der nicht einfachen Prüfung geführt.

Mein Traumpaar INDI und MICA sind allen Anforderungen gewachsen.


Unsere Einsätze

Kinderstube/Tagemutterstätte


Mica, Indi und ich besuchen wöchentlich, die hübsche K. mit einer globalen Entwicklungsverzögerung (Frühchen in der 30. Woche) 

und den Jungen J., mit einem wahren Engelsgesicht. J. hat einen Gendefekt, der eine Entwicklungsstörung und Epilepsie zur Folge hat. Er ist häufig sehr unruhig und leidet unter spastischen Bewegungen

Wir erleben eine beruhigende und nachhaltige Wirkung der Hunde auf die Kinder.

Während K. sich sofort auf Mica einstellen kann und glücklich ist, wenn sie dicht an sie gekuschelt Wärme und Vertrautheit signalisiert, benötigt J. etwas mehr Zeit, um in Kontakt mit Indi zu treten.

Die Verkrampfungen der Hände und Beine lösten sich und das Atmen wurde leichter. Die Kombination aus Fell, Wärme und Atmung sorgt für Beruhigung. 

Wir verlassen die schöne Kinderstube mit einem Glücksgefühl.

K. redet zu Hause von ihrer schwarzen „Pica“




Seniorenhaus Maria Einsiedeln

Bonn




Katholische Kindertagesstätte

Herz Jesu

Euskirchen



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Ausbildung

Auszüge aus dem Ausbildung-Einsatznachweisheft von Jürgen Kötter

Hund 1 Indi

Hund 2 Mica



Grundschule

Heute Morgen hatten wir unseren ersten Einsatz in der Grundschule

Die Kinder waren begeistert von den Hunden und durften sie auf dem Schulhof an der Leine führen.

Indi war im Einsatz und hat sich sehr auf die Kinder eingelassen.

Das Mädchen, welches sich Indi ausgesucht hat, wurde immer mitteilsamer.

Man spürte wie Kind und Hund ganz schnell ein Team wurden.

 





Grundschule

Am Nachmittag, nach der theoretischen Vorbereitung haben wir in der Grundschule Satzwey an einer Hunde AG teilgenommen.

Ein Kind hat sich Mica ausgesucht und wir haben gemeinsam einen Waldspaziergang gemacht.

Mica hat sich gut an der Leine führen lassen und auch hier war schnell eine Kind/Hundfreundschaft geschlossen. 

Zwischendurch wechselten die Kinder die Hunde.

Die Schüler gingen sehr lieb mit den Hunden um. Es war schön zu erleben wie mitteilsam die Kinder waren. Eine Spielrunde rundete den schönen Nachmittag ab.

Behindertenwerkstätte

Gemeinsamer Therapiehund Einsatz in der Behindertenwerkstätte Nettersheim, in einem großen Raum mit allen Teams. Ich habe erst mit Indi und danach mit Mica gearbeitet

Auch hier haben  sich beide von ihrer besten Seite gezeigt.

Am Rollstuhl über den Flur fahren und auf einer Matratze Kontaktliegen haben sie geduldig über sich ergehen lassen.

Auch auf dem Schoß eines Beschäftigten im Rollstuhl, mit Streicheleinheiten und feste drücken, war für sie kein Problem.


Behindertenwerkstätte

Therapiehund-Einsatz in der Behinderten Werkstätte Zülpich

Selbstständiges Arbeiten mit Unterstützung der Trainerin in einer Gruppe.

Kontakte mit den Beschäftigten aufgenommen. Streicheln, anfassen, im Fell wühlen, Pfoten auf den Schoß. Kontaktliegen im Bett. Schön zu spüren, wie die Behinderten entspannen.

Auch hier erleben wir Akzeptanz und Verbundenheit.


Behindertenwerkstätte

Gemeinsamer Therapiehund Einsatz in der Behindertenwerkstätte in Nettersheim.

Zum erste Mal habe ich in einem großen Raum mit beiden Hunden gleichzeitig gearbeitet.

Die Hund haben sich so verhalten, als hätten sie nie etwas Anderes gemacht.

Wieder viele Kontakte mit Streicheln und Berührungen.

Als Höhepunkt gab es noch mit Indi, Mica und einer Beschäftigten ein gemeinsames Eintauchen ins Bällebad.

Dort sind sie 20 Minuten geknuddelt worden.

Behindertenwerkstätte

Therapiehund-Einsatz in der Behinderten-Werkstätte Zülpich.

Auch hier mit 2 Hunden Kontakt zu den Beschäftigten aufgenommen.

Alles was wir schon beim ersten Mal gemacht haben wurde wiederholt.

Ich freue mich immer wieder wie geduldig meine Hunde sind.

Eine der Beschäftigten schlug sich immer ins Gesicht. Ich habe ihr Mica und Indi auf einem Tisch zum fühlen gelegt. Die Hände wanderten zu den Hunden und Lucy wurde immer ruhiger, sie lächelte und ihr liefen Freudentränen über die Wangen.

Ein Einsatz den ich so schnell nicht vergesse.

Waldorfschule

Einsatz in der Waldorfschule Satzvey.

Wir haben mit den Kindern ein Parcours aus Kisten und Bänken aufgebaut.

Da kamen so einige lustige Hindernisse zustande. Die Kinder haben mit viel Spass die Hunde motiviert mit ihnen den Parcours zu überwinden. Das habe sie echt gut gemacht und Mica und Indi hatten auch Spaß an den Aufgaben. Es war sehr laut in der Halle, aber den Hunden machte es scheinbar nichts aus. Auch das Sitzen auf einem Gymnastikball haben die Hunde unter Anleitung zum ersten Mal gemeistert. Zwischendurch die üblichen Kommandos mit „gib Pfötchen“ „alle Hopp“ „platz“ „sitz“ und auch schon mal schmusen mit Kid and Dogs war angesagt. Die Zeit verging wie im Flug und wir kommen gerne wieder.


Demenzstation

Einsatz auf der Demenzstation des Seniorenheims Carpe Diem in Euskirchen.

Zuerst war ich mit Indi in einem Aufenthaltsraum wo wir eine Art familiäres Zusammenleben mit den Patienten erlebten.

Die Patienten waren Hundebegegnungen gewohnt und freuten sich über unseren Besuch. Sie streichelten Indi und eine der Damen im Rollstuhl hat sie auch auf ihren Schoß genommen und geknuddelt. Mit einer anderen Dame bin ich mit dem Rollstuhl über die Gänge gefahren. Sie hatte die Leine fest in der Hand und ich war gerührt wie sie sich entspannte und lächelte.

Mit Mica war ich danach in einem Zimmer bei einer Dame die keinerlei Reaktionen zeigte. Ich habe ihr Mica zum Kontaktliegen ins Bett gelegt.

Mica lag dort eine halbe Stunde Seite an Seite

Vielen Dank auch an das liebevoll agierende Personal.